Fachschule für Sozialpädagogik

Fit für Fachschule und Beruf

Sie sind erfreut, wenn Kinder auf Sie zukommen, wenn Sie ihrem Aufforderungscharakter entsprechen können? Sie sind bereit, die Person des Kindes zu begleiten und Chancen zu eröffnen, so dass sie ihren Weg ins Leben zu finden?

Sie suchen einen Beruf, in dem kein Tag wie der andere ist und Sie gefordert und zugleich bereichert werden? Dann ist die Wahl des Erzieherberufs eine treffende Option für Sie.

Erzieher*innen beobachten das Verhalten und Befinden von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, betreuen und fördern sie, analysieren die Ergebnisse nach pädagogischen Grundsätzen und beurteilen z. B. Entwicklungsstand, Motivation oder Sozialverhalten. Sie fördern die körperliche, sprachliche und geistige Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, indem sie diese zu kreativer Betätigung sowie zu freiem oder gelenktem Spielen anregen. Bei alledem und weiteren herausfordernden Tätigkeiten beachten sie in Sonderheit das Personsein des Menschen, so dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu einem selbstbestimmten Leben befähigt werden, dass ihnen Freiraum für die eigene Entwicklung und Achtung des Anderen, sowie Verantwortung für sich und andere vermittelt.

Neben der rein schulischen Vollzeitausbildung mit fünf Schultagen in der Woche und vielfältigen Praktika, ermöglicht die zweite Variante: Praxisintegrierte Ausbildung (PiA) es Ihnen, Ihr theoretisches Wissen direkt mit eigenen Praxiserfahrungen verknüpfen zu können.

Bei der PiA-Ausbildung besuchen Sie an zwei (2. und 3. Schuljahr) bis drei Tagen (1. Schuljahr) in der Woche das Berufskolleg und arbeiten an den anderen Tagen in einer sozialpädagogischen Einrichtung (z.B. Kindertageseinrichtung, OGS, Heim).
So sind Sie bereits von Beginn der Ausbildung an Teil eines Teams und gestalten gemeinsam mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen den Arbeitsalltag in der Einrichtung.

Dadurch sammeln Sie Erkenntnisse mit Hilfe von eigenem Erleben, aktiven Handeln und erfahren professionelles Feedback, was direkt in den Unterricht eingebunden werden kann.

Während der gesamten PiAAusbildungsdauer erhalten Sie eine Vergütung durch den Träger der Praxiseinrichtung. Den Praktikumsvertrag gibt es entweder als Tarifvertrag (TVöD, Teil Pflege) oder muss daran angelehnt sein. Dieser Praktikumsvertrag ist Grundvoraussetzung für die Aufnahme am Berufskolleg.

Erzieher*innen haben ein breites Tätigkeitsfeld. Sie arbeiten in:

  • Kindergärten, Kinderkrippen und Horten
  • Kinder-, Jugendwohn- und Erziehungsheimen
  • Familienberatungs- und Suchtberatungsstellen
  • Tagesstätten oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderung
  • Erholungs- und Ferienheimen

Zukunftsperspektive

Sie haben mit diesem Berufsabschluss die Chance in sehr ­vielfältigen Arbeitsfeldern zu arbeiten.

Fachkräfte in den Bereichen Gesundheit und Soziales haben sehr gute Zukunftsaussichten.

Mit der Möglichkeit bei uns die Fachhochschulreife zu ­er­werben, können Sie an jeder Fachhochschule ein weiterführendes ­Studium beginnen.

Mit einjähriger hauptberuflicher Tätigkeit als Erzieher*in können Sie sich bei uns zum Heilpädagogen / zur Heil­pädagogin weiterbilden.

Bewerbung:

Die Fachschule dient der beruflichen Weiterbildung und baut auf einer beruflichen Erstausbildung und Berufserfahrung auf. Weitere Informationen zu Ihrer Bewerbung.

Aufnahmevoraussetzungen:

  • FOR + einschlägige Berufsausbildung oder
  • FHR/AHR + 240 Stunden in einer berufsspezifischen Einrichtung oder
  • FOR + nicht einschlägige Berufsausbildung + 240 Stunden in einer berufsspezifischen Einrichtung oder
  • FOR + Berufstätigkeit im Sozial- und Gesundheitswesen über mindestens 5 Jahre

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