Schulprogramm

Leitbild

Uns ist die Orientierung an den Bedürfnissen der Schülerinnen, Schüler und Studierenden, wie der Kinder und Jugendlichen in den Kindertagesstätten und der Erziehungshilfe sowie der behinderten Menschen, unter Berücksichtigung ihrer Integrität und Würde, wichtig.

Leitziele

Das Berufskolleg strebt einen ganzheitlichen Ausbildungsansatz an:

  • Sich selbst und den anderen verstehen und akzeptieren!
  • Praxis verstehen und gestalten!
  • Verantwortung übernehmen und reflektieren!

Allen drei Zielen ist gemeinsam, dass wir über sie, den Schülern und uns Lehrern als Lebens- und Lerngemeinschaft im Berufskolleg als „Haus des Lernens":

  • Praxisnähe geben,
  • Selbst- und Anderssein leben und
  • Verantwortung im Miteinander lernen.

Sich selbst und andere verstehen beinhaltet:

  • Selbstkonzepte zu entwickeln,
  • einander akzeptieren zu lernen,
  • Selbstvertrauen im Umgang miteinander zu stärken.

Um die Praxis zu verstehen und zu gestalten, ist es wichtig:

  • Theorie und Praxis miteinander zu verbinden,
  • am Bedarf der Praxis orientiert zu sein,
  • nah an der Praxis und mit der Praxis die Ausbildung zu gestalten,
  • an der Selbstentfaltung des Menschen orientierte didaktische Konzepte anzubieten.

Damit berufliche und private Verantwortung übernommen und reflektiert wird, wollen wir:

  • das eigenverantwortliche Lernen und Handeln fördern,
  • das berufliche, politische und persönliche Verantwortungsbewusstsein bilden und fordern und
  • die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit stärken.

Selbstverständnis von Unterricht beinhaltet:

  • Phänomene des Lebens wahrzunehmen, zu interpretieren und einzuordnen
  • Integration von Theorie und Praxis
  • Dialogfähigkeit
  • Selbststeuerung des Lernens im Prozess zu üben
  • Kritik zu äußern und anzunehmen
  • Mitbestimmung zu realisieren,
  • Projektwochen, Exkursionen und Fachtagungen durchzuführen.

Integration von Theorie und Praxis

Der Erwerb berufsbezogener Handlungs-, Sozial- und Sachkompetenz ist im Wesentlichen nur möglich in der Orientierung am Bedarf der Praxis und der reflektierenden Auseinan­derset­zung mit ihr. Dies setzt Praxisnähe im Unterricht, die weitgehende Verzahnung von Theorie und Praxis sowie den engen Bezug zu Praxisträgern als prägende Ausbildungs-„bausteine" voraus.

Das Berufskolleg gewährleistet die Realisierung dieser „Bausteine" zum einen durch die be­rufliche Mehrqualifikation und konkrete berufspraktische Erfahrung insbesondere der pra­xisanleitenden Lehrkräfte und zum anderen durch die unmittelbare Nähe ihres Trägers und dessen schulnahem Praxisangebot, wie der guten Kooperation zu über 70 Einrichtungs­trägern der Behindertenhilfe in der Region und darüber hinaus.

Integration von Theorie und Praxis, als elementarer ausbildungsrelevanter Bestandteil, ist somit am Berufskolleg nicht nur Zielsetzung, sondern auch umgesetzte Praxis im Unterricht der einzelnen Fächer.

Unterrichts- und Ausbildungsevaluation

Die angegebenen Leitziele und unser Selbstverständnis von Unterricht nehmen wir ernst und überprüfen deshalb deren Realisierung. So führen wir Unterrichtsevaluationen der Lehr­kräfte in den einzelnen Fächern durch und sprechen hierüber mit der Schulleitung bzw. dem Träger. Für die jeweiligen Ausbildungsgänge gibt es eine Überprüfung unserer Ziele und un­seres Selbstverständnisses nach Abschluss der jeweiligen Ausbildungszeit der einzelnen Jahrgänge.

Das Schulprogramm des Berufskollegs der Stiftung Eben-Ezer ist in seinem Selbstverständnis dem Einrichtungskonzept „Leben in Vielfalt" verpflichtet. In diesem hat es seinen Platz und ist entsprechend der dort ausgewiesenen Lebensvielfalt herausgefordert, sich wiederum auch hieran überprüfen zu lassen.

Berufsperspektive nach der Ausbildung

Uns ist es wichtig, unseren Schülern neben einem qualifizierten und bezahlten Berufsprakti­kum anschließend auch zu einem festen Anstellungsverhältnis in ihrem erlernten Beruf zu verhelfen. Bisher konnte dies bei über 65% unserer Absolventen gelingen.